Osteoporose und Hyperparathyreoidismus im klinischen Alltag
Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, dem 06. Juni 2014 in Crivitz
Programm I Referenten I Anmeldung I Veranstaltungort I Unterstützer I Punkte

Leitung: Dipl.-Med. Bernd Helmecke
Chefarzt Klinik für Innere Medizin



MediClin
Krankenhaus am Crivitzer See

Flyer als Download-PDF ca. 600kb



Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die Osteoporose ist eine der bedeutendsten Knochenerkrankungen mit hoher Morbidität und Mortalität und betrifft etwa 200 Mio. Menschen weltweit. In Deutschland sind nach Krankenkassendaten etwa 7,8 Mio. Menschen betroffen, Berechnungen nach morphometrischen Daten ließen etwa 5 - 7 Millionen Betroffene erwarten. Etwa 330.000 Wirbelkörperfrakturen und mehr als 100.000 hüftgelenksnahe Frakturen jährlich sind aufdie Osteoporose zurückzuführen. Die Kosten für die Versorgung belaufen sich auf etwa 5 Mrd. Euro pro Jahr.

Es besteht eine relevante Unterversorgung, nur etwa 10% erhalten eine leitliniengerechte Therapie. Mit zunehmendem Alter sinkt die Therapiehäufigkeit, obwohl das Risiko ansteigt. Zwar bessert sich die Aufmerksamkeit für die Osteoporose, eine leitliniengerechte Therapie wird aber häufig durch die angespannte gesundheits- ökonomische und -politische Lage erschwert.
Die Osteoporose ist charakterisiert durch vermehrte Knochenbrüchigkeit bei geringer Krafteinwirkung. Körperliches Training, Sturzintervention und Medikamente können das Frakturrisiko bis ins Alter substantiell senken. Sekundäre Osteoporosen erfordern die kausale Therapie der verursachenden Krankheit und einen kritischen Umgang mit knochenschädlichen Medikamenten.

Eine Erkrankung, welche zu einer sekundären Osteoporose führt, ist der Hyperparathyreoidismus.Der Hyperparathyreoidismus ist durch eine vermehrte Sekretion von Parathormon gekennzeichnet. Durch den erhöhten Parathormonspiegel wird Calcium aus den Knochen abgebaut. Die Knochendichte nimmt ab, Calciumspiegel im Blut und Calciumausscheidung im Urin steigen an. Der erhöhte Calciumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) führt zu den unspezifischen Beschwerden Appetitlosigkeit (Anorexie), Übelkeit (Nausea), Verstopfung (Obstipation), gesteigerter Durst (Polydipsie) und vermehrte Harnproduktion (Polyurie). Also besteht eine klinische Relevanz, welche unbedingt wieder einmal näher beleuchtet werden sollte.

Mit Prof. Dr. Hans-Christof Schober und PD Dr. Stefan Zimny ist es uns wieder gelungen, ausgewiesene Experten zum Thema als Referenten zu gewinnen. Beide sind in führenden Positionen in der Gesellschaft der Internisten Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Schober als Vorsitzender und PD Zimny als Vorstandsmitglied, tätig. Ebenfalls angesagt hat sich der Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Internisten, Dr. Wolfgang Wesiack, der am Rande sicher gern Fragen zur aktuellen berufspolitischen Situation beantwortet.

Ich lade Sie wieder recht herzlich nach Crivitz ein und freue mich jetzt schon auf die anregende Diskussion im Anschluss an die Vorträge zu unserer mittlerweile 25. Veranstaltung.

Ihr Bernd Helmecke

                 


Programm - 06. Juni 2014

18:00 Uhr Begrüßung / Einführung
Dipl.-Med. Bernd Helmecke

18:15 Uhr Die Osteoporose - Diagnose, Differenzialdiagnose und Bedeutung in der täglichen Praxis
Prof. Dr. Hans-Christof Schober, Rostock

19:15 Uhr Der Hyperparathyreoidismus- Eine Zusammenfassung
PD Dr. Stefan Zimny, Schwerin


Die Referenten

Prof. Dr. med. Hans-Christof Schober
Leiter der Klinik für Innere Medizin | Klinikum Südstadt Rostock

Privat-Dozent Dr. med.Stefan Zimny
Leiter der Abteilung für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie/Diabetologie und Geriatrie des Zentrums für Innere Medizin HELIOS Kliniken Schwerin




Anmeldung (wenn möglich bis zum 02.06.2014) :

MEDICLIN Krankenhaus am Crivitzer See
Sekretariat Klinik für Innere Medizin
Frau Ellen Koller
Amtsstraße 1
19087 Crivitz

Tel.: 03863 - 520 131
Fax: 03863 - 520 439
E-Mail: Ellen.Koller@mediclin.de


Veranstaltungsort / Anreise:

Hotel und Restaurant Waldschlößchen
Schweriner Chaussee 08, 19089 Crivitz
Tel.: 03863 5430-0
Fax: 03863 5430-99
E-Mail: waldschloesschen@m-vp.de

Anfahrt:
Fahren Sie von der A 24 (Hamburg-Berlin) auf die A 14. An der Ausfahrt Schwerin Ost gelangen Sie auf die B 321. Nach 5,5 km (Richtung Crivitz-Parchim) finden Sie das Hotel „Waldschlößchen“ am Waldesrand.

Karte:
(google-maps)



Die Veranstaltung erfolgt mit freundlicher Unterstüzung von

1200.- €

500.- €



Die Veranstaltung wurde mit 5 Fortbildungspunkten zertifiziert von der