Fortbildungsveranstaltung
Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus Typ 2

am Mittwoch, dem 27. April 2016 in Vielank

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Veranstaltungsort

Vielanker Brauhaus Vielanker Brauhaus GmbH & Co.KG
Lindenplatz 1
19303 Vielank


Anfahrt (google-map)

Veranstalter
Krankenhaus Ludwigslust | Klinik für Innere Medizin
Chefarzt
Dipl.-Med. Bernd Helmecke



Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Herzinsuffizienz ist aktuell eine der bedeutendsten Volkskrankheiten in der Bundesrepublik Deutschland. Zu den Ursachen gehören Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt, Nikotin- und Alkoholmissbrauch sowie in erheblichem Umfang der Diabetes mellitus Typ 2.

Nach Zulassung des ersten Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitors (ARNI) im November 2015 erwarten Experten maßgebliche Änderungen in der Therapie der chronischen systolischen Herzinsuffizienz. Von der Wirkung dieser neuen Medikamenten-gruppe profitieren nach jetziger Datenlage alle Patienten mit chronischer systolischer Herzinsuffizienz, unabhängig von ihrem Ausgangsrisiko. Deutlich wird dies an einer aktuell publizierten Subanalyse der PARADIGM-HF-Studie, in der die Substanz bei Patienten über das gesamte Risikospektrum hinweg die Wahrscheinlichkeit für kardiovaskulären Tod, Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz und die Gesamtsterblichkeit reduzierte. Die allgemeine Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten hatten sich deutlich verbessert.

Nach einer erfolgreichen Therapie der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektions-fraktion wird seit Jahren vergebens gesucht. Interventionalisten gingen nun einer revolutionären Idee nach: Den Überdruck im linken Vorhof über einen Shunt in den rechten ableiten – die sogenannte atriale Dekompression. Ist hier ebenfalls eine praxisrelevante Therapieoption in Sicht?

Die hohe Prävalenz von Diabetes mellitus Typ 2 macht die Krankheit zu einer der häufigsten Wohlstandserkrankungen in Europa. Die Therapiemöglichkeiten wurden in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Hinsichtlich Gewichts-regulierung und Vermeidung von Hypoglykämien wurden erhebliche Fortschritte erreicht. Jedoch nimmt bei diesen Patienten auch die Prävalenz von Herzinsuffizienz epidemisch zu. Hyperglykämie kann direkt postprandial über oxidativen Stress zur kardialen Funktionsverminderung führen und ist als Risikofaktor für Herzinsuffizienz belegt. Auch hier sind neue vielversprechende Therapieansätze auf dem Weg in die Routinetherapie.

Ich lade Sie recht herzlich nach Vielank ein und freue mich auf die Referenten mit exzellenter Expertise und natürlich im Anschluss auf eine anregende Diskussion.

Ihr
Bernd Helmecke

     

Programm

Mittwoch, 27. April 2016

Uhrzeit Programm
18:00 Uhr Begrüßung / Einführung
Dipl.-Med. Bernd Helmecke
18:15 Uhr

Herzinsuffizienz Update 2016

medikamentöse und interventionelle Behandlungsoptionen
Prof. Dr. Alexander Staudt, Schwerin
herzchirurgische Behandlungsoptionen
PD Dr. Alexander Kaminski, Rostock
19:15 Uhr Aktuelle Therapieoptionen des Diabetes mellitus Typ 2
Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland, Hamburg


Vorsitzende und Referenten

Prof. Dr. med. Dirk Müller-Wieland
Vizepräsident und Pressesprecher
Deutsche Diabetes Gesellschaft

Prof. Dr. med. Alexander Staudt
Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie
HELIOS Kliniken Schwerin

PD Dr. med. Alexander Kaminski
Leiter Arbeitsbereich Minimal-Invasive Herzchirurgie und Stammzelltherapie
Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie
Universitätsmedizin Rostock


Anmeldung/Organisation

wenn möglich bis zum 25.04.2016 bei
Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow GmbH, Krankenhaus Ludwigslust
Sekretariat Klinik für Innere Medizin

Frau Ellen Koller
Telefon 03874 433 206
Telefax 03874 433 323
E-Mail Ellen.Koller@wmk-hvb.de



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