Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, dem 07. September 2016

"Neue Therapieoptionen"

"Metabolisches Syndrom und Herzinsuffizienz -
nicht nur Wetterleuchten am Horizont"

Hotel und Restaurant Waldschlößchen

Veranstaltungsort:

Hotel und Restaurant Waldschlößchen
Schweriner Chaussee 08 | 19089 Crivitz

Tel.:
Fax:
E-Mail:
03863 5430-0
03863 5430-99
waldschloesschen@m-vp.de


Anfahrt:

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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

laut Statistischem Bundesamt sind etwa die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Neben körperlicher Inaktivität und genetischen Faktoren sind Übergewicht und eine atherogene Kost maßgeblich an der Entstehung der meisten KHK-Risikofaktoren beteiligt. Lebensstilbedingte Krankheiten lassen sich per Definition vermeiden (Primärprävention) und durch Frühdiagnostik sowie eine frühzeitige Therapie oft wieder beseitigen (Sekundärprävention).

Das metabolische Syndrom ist in den Industriestaaten die Hauptursache für die koronare Herzkrankheit mit Herzinfarkt, apoplektischem Insult und peripherer arterieller Verschlusskrankheit geworden. Der Begriff hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen; man ist immer mehr bestrebt, das metabolische Gesundheits-risiko eines Patienten zu erfassen.

Die Diagnose ist allerdings komplex und erfordert die Kenntnis zahlreicher Parameter. Aufmerksamkeit erfuhr das metabolische Syndrom in den letzten Jahren vor allem deshalb, weil die entsprechenden Krankheiten immer häufiger geworden sind. Das Risiko für diese Folgeerkrankungen ist durch das Ausmaß des Übergewichts und durch eine genetische Disposition zu einer Insulinresistenz bestimmt. Der statistische Zusammenhang zwischen der Cholesterin-konzentration im Serum und dem Auftreten einer KHK geht aus mehreren großen epidemiologischen Studien hervor, z.B. der Framingham-Studie, der Göttingen Risk Incidence and Prevalence Study (GRIPS) und der Prospective Cardiovascular Münster Study (PROCAM).

Eine tiefgreifende Änderung des Lebensstils, wie sie für Patienten mit metabolischem Syndrom indiziert ist, lässt sich unter den Alltagsbedingungen einer Hausarztpraxis oft kaum erreichen.
In der Young Finns Study wurde untersucht, welche Auswirkungen das Verschwinden des metabolischen Syndroms auf die Strukturen und Funktionen der Arterien hat.
Neue Therapieoptionen, durch große prospektive, randomisierte Studien untermauert, geben Anlass zu Optimismus auch in der Sekundärprävention.

Ich lade Sie wieder recht herzlich nach Crivitz ein und freue mich jetzt schon auf die anregende Diskussion im Anschluss an die Vorträge. Ich freue mich, dazu wieder Referenten begrüßen zu dürfen, die Ihnen aus erster Hand berichten können.

Ihr
Bernd Helmecke

Logo BDI     Logo Gesellschaft der Internisten MV    Logo Hartmann

Programm

Uhrzeit Programm
18:00 Uhr

Begrüßung / Einführung

Dipl.-Med. Bernd Helmecke
18:15 Uhr

Moderne medikamentöse Therapien der Fettstoffwechselstörungen - was kommt nach den Statinen?

Prof. Dr. Wolfgang Koenig, München
19:15 Uhr

Diabetes mellitus und Herzinsuffizienz – neue Therapieoptionen

Prof. Dr. Carsten Tschöpe, Berlin

Die Referenten:

Prof. Dr. med. Wolfgang Koenig,
Klinik für Herz-& Kreislauferkrankungen
Deutsches Herzzentrum München
Technische Universität Münnchen

Deutsches Herzentrum München

Prof. Dr. med. Carsten Tschöpe
Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie
Charité Universitätsmedizin Berlin - Campus Virchow Klinikum (CVK) und
Berliner Zentrum für Regenerative Therapien (BCRT)

Charité Berlin     Berliner Zentrum für Regenerative Therapien (BCRT)

Anmeldung (wenn möglich bis zum 05.09.2016):

Frau Ellen Koller
Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow GmbH
Klinik fü Innere Medizin
Krankenhaus Ludwigslust

Neustädter Str. 1
19288 Ludwigslust

Tel.
Fax.

Mail.
Web.
03874 433206
03874 433323

Ellen.Koller/at/wmk-hvb.de
www.wmk-hvb.de

Fortbildungspunkte

Die Veranstaltung wurde mit 5 Fortbildungspunkten zertifiziert von der
Ärztekammer MV

Unterstützer

Die Veranstaltung erfolgt mit freundlicher Unterstüzung von:

Logo Name Betrag
Novartis Pharma 1.000,00 €
Lilly 800,00 €
Berlin-Chemie Menarini 600,00 €
AMGEN 500,00 €
MSD 500,00 €
Sanofi 500,00 €
Servier 500,00 €
Thermo Scientific 500,00 €
deutsche apotheker und ärztebank 500,00 €

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