Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, dem 26. April 2017

Eisenmangel und gastroenterologische Tumorerkrankungen - ein Update 2017

Vielanker Brauhaus GmbH & Co.KG

Veranstaltungsort:

Vielanker Brauhaus GmbH & Co.KG
Lindenplatz 1 | 19303 Vielank

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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Eisenmangel ist der häufigste ernährungsbedingte Mangelzustand und weltweit die Hauptursache von Anämie. Rund ein Viertel der Weltbevölkerung ist anämisch. Insbesondere sind gebärfähige Frauen und kleine Kinder betroffen und die Prävalenz steigt im Alter. Anämie vermindert die Arbeitskapazität und erhöht Gesundheitskosten.
Im klinischen Bereich ist Eisenmangelanämie sehr häufig und kann sich negativ auf Komorbiditäten wie chronische Nieren-erkrankung oder chronische Herzinsuffizienz auswirken. Außerdem steht Eisenmangel im Zusammenhang mit verminderten kognitiven Fähigkeiten, Erschöpfung, Restless-Legs-Syndrom und einer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Eisenmangelanämie ist auch mit reaktiver Thrombozytose verbunden, welche möglicherweise eine Thrombose begünstigen kann.

Überschüssiges freies Eisen kann die Erzeugung freier Radikale begünstigen, welche DNS- und Zellschäden auslösen. Dies ist die Grundlage der Hämochromatose, die Leberzirrhose und Kardiomyopathie als Folgeschäden verursacht. Daher ist die Eisenhomöostase streng reguliert.
Täglich werden 1–2 mg Eisen im Duodenum und oberen Jejunum aus der Nahrung resorbiert, welche die Verluste durch Abschilferung des Epithels, Haarverlust, oder Schweiß abdeckt. Menstruierende Frauen verlieren zusätzlich 1 mg Eisen pro Zyklus.

Als normal gelten folgende Hämoglobin-Werte:
Frauen: etwa 7,5–9,9 mmol/l (12 – 16 g/dl ),
Männer: etwa 8,4–10,9 mmol/l (13,5 – 17,5 g/dl).

Grundsätzlich sollen alle Patienten mit Eisenmangelanämie behandelt werden und die Grundursache erforscht werden. Die Behandlung verbessert nicht nur die kognitiven Funktionen, die körperliche Verfassung und die Lebensqualität, sondern beugt Komplikationen bei späteren Transfusionen vor.
Gastrointestinale Krankheiten sind die Hauptursache von Eisenmangelanämie bei Männern und Frauen in der Menopause. Bei Erfüllung bestimmter Kriterien soll eine ausführliche diagnostische Beurteilung (Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) / Koloskopie) erfolgen. Zu dieser Gruppe gehören Patienten über 50 Jahre oder Patienten mit gastrointestinalen Tumoren in der Familie, die folglich ein höheres Risiko für gastrointestinale Malignome haben. Patienten mit gastrointestinalen Symptomen sollen ebenfalls untersucht werden.

Ich lade Sie wieder recht herzlich nach Vielank ein und freue mich jetzt schon auf die anregende Diskussion im Anschluss an die Vorträge. Ich freue mich wieder renommierte Referenten begrüßen zu dürfen, die Ihnen aus erster Hand berichten können.

Ihr
Bernd Helmecke

Logo BDI     Logo Gesellschaft der Internisten MV    Logo Hartmann

Programm

Uhrzeit Programm
18:00 Uhr

Begrüung / Einführung

Dipl.-Med. Bernd Helmecke
18:15 Uhr

Eisenmangel und Eisenmangelanämie - woran wir aktuell denken müssen...

Prof. Dr. Bernhard Wörmann, Berlin
19:15 Uhr

Therapie gastroenterologischer Tumoren

Prof. Dr. Ahmed Madisch, Hannover

Die Referenten:

Prof. Dr. med. Bernhard Wörmann
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie - MVZ
Charité Centrum Tumormedizin C14
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Prof. Dr. med. Ahmed Madisch
Chefarzt
Klinik für Gastroenterologie, interventionelle Endoskopie und Diabetologie
Klinikum Region Hannover
Klinikum Siloah

Klinikum Region Hannover    

Anmeldung (wenn möglich bis zum 24. April 2017):

Frau Getrud Harms
Westmecklenburg Klinikum Helene von Bü̈low GmbH, Krankenhaus Ludwigslust Sekretariat Klinik für Innere Medizin Frau Gertrud Harms

Tel.
Fax.

Mail.
Web.
03874 433 361
03874 433 323

Gertrud.Harms/at/wmk-hvb.de
www.wmk-hvb.de

Fortbildungspunkte

Die Veranstaltung wurde mit 5 Fortbildungspunkten zertifiziert von der
Ärztekammer MV

Unterstützer

Die Veranstaltung erfolgt mit freundlicher Unterstüzung von:

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apoBank Deutsche Apotheker- und Ärztebank 500,00 €

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