Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, dem 7. Juni 2017

„Schmerzmedizin - Praxis und Theorie der Versorgung...“

„Von neuen Ansätzen zur Verbesserung der Versorgung“

Hotel und Restaurant Waldschlößchen

Veranstaltungsort:

Hotel und Restaurant Waldschlößchen
Schweriner Chaussee 08 | 19089 Crivitz

Tel.:
Fax:
E-Mail:
03863 5430-0
03863 5430-99
waldschloesschen@m-vp.de


Anfahrt:

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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Nach der Definition der Internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (IASP) ist Schmerz ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird. Er kann als Symptom einer Erkrankung, Folge einer Operation bzw. Intervention oder, im Falle von chronischen Schmerzsyndromen, als eigenständige Krankheit auftreten.
Die Versorgung von akuten und chronischen Schmerzen findet vor allem im niedergelassenen Bereich statt — also beim Hausarzt, Facharzt und Schmerzmediziner.
Patienten haben ein Recht auf kompetente Schmerzmedizin. Das heißt aber nicht, dass sie schicksalsergeben eine medikamentöse Therapie hinnehmen sollen. Jeder Arzt sollte zumindest Basisfähigkeiten besitzen, um die richtige Behandlung einzuleiten oder rechtzeitig den Zeitpunkt zu erkennen, wann der Patient in die Hände eines Schmerzmediziners gehört. Chronischer Schmerz ist ein weltweit verbreitetes Problem. In einer großangelegten telefonischen Untersuchung in 15 europäischen Ländern gaben 20 % der Umfrageteilnehmer an, unter chronischen Schmerzen zu leiden, 40 % davon waren nicht adäquat versorgt und nur 2 % in Behandlung bei einem Spezialisten. Ähnlich hohe Zahlen wurden in Australien und den USA erhoben.

Aufgrund der Komplexität und Heterogenität der Entstehung gibt es unzählige Erscheinungsformen von chronischem Schmerz, deren strukturierte Beschreibung in einem über 200 Seiten starken Manuskript der IASP vorgenommen wurde.
Die perioperative Schmerztherapie chronischer Schmerzpatienten ist sehr individuell, sollte sich jedoch an der bestehenden Medikation orientieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden. Im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie stehen viele nicht-medikamentöse Wege zur Schmerzlinderung zur Verfügung.
Daher, frühzeitig einen spezialisierten Schmerztherapeuten zu Rate ziehen! Ich lade Sie wieder recht herzlich nach Crivitz ein und freue mich jetzt schon auf die anregende Diskussion im Anschluss an die Vorträge. Ich freue mich dazu wieder Referenten begrüßen zu dürfen, die Ihnen aus erster Hand berichten können.

Ihr
Bernd Helmecke

Logo BDI     Logo Gesellschaft der Internisten MV    Logo Hartmann

Programm

Uhrzeit Programm
18:00 Uhr

Begrüung / Einführung

Dipl.-Med. Bernd Helmecke
18:15 Uhr

Wenn sich Schmerz verselbständigt – stadiengerechte Therapie, wo von wem?

Dr. Eric Hempel, Görlitz
19:15 Uhr

Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen-eine Herausforderung in der Praxis

Dr. Raymund Pothmann, Hamburg

Die Referenten:

Dr. med. Eric Hempel
Anästhesie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin
Städtisches Klinikum Görlitz

Städtisches Klinikum Görlitz

Dr. med. Raymund Pothmann
Neuropädiatrie, Spezielle Schmerztherapie, Akupunktur,
Palliativmedizin, Systemische Psychotherapie,
Hamburg

Delfin Kids    

Anmeldung (wenn möglich bis zum 5. Juni 2017):

Frau Getrud Harms
Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow GmbH
Klinik für Innere Medizin
Krankenhaus Ludwigslust
Neustädter Str. 1 | 19288 Ludwigslust

Tel.
Fax.

Mail.
Web.
03874 433 361
03874 433 323

Gertrud.Harms/at/wmk-hvb.de
www.wmk-hvb.de

Fortbildungspunkte

Die Veranstaltung wurde mit 5 Fortbildungspunkten zertifiziert von der
Ärztekammer MV

Unterstützer

Die Veranstaltung erfolgt mit freundlicher Unterstüzung von:

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